Von Rosa Luxemburg bis Ruth Fischer
Serie: Versuch einer kurzen Geschichte der KPD anhand ihrer Führungspersönlichkeiten (1/3)
von Ulrich Mellenthin

Da braute sich was zusammen!
Vom 50. ND-Pressefest in der Kulturbrauerei
von Ulrich Mellenthin

Opiumanalyse
Linke Theologen diskutierten über Religionskritik
von Ulrich Mellenthin

Ach, die unrentablen Staatsbetriebe!
Neoliberale Dogmen nicht ungeprüft übernehmen!
von Ulrich Mellenthin

Afrika: Brotaufstände und Imperialismus
von Anton Holberg

Aufruhr in Tibet
Zu den Hintergründen der Proteste
von Stefan Horvath und Manfred Scharinger

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  Titelseite Freitag, 04. Juli 2008
Von Rosa Luxemburg bis Ruth Fischer

Berlin (Kalaschnikow) – Dass Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht die KPD begründet haben, weiß so ziemlich jeder, der sich überhaupt für Politik und Geschichte interessiert. Weithin bekannt ist natürlich auch Ernst Thälmann, der die Partei zur Massenpartei machen konnte, in der DDR halbgöttliche Ehren genoss und heute eher umstritten ist, wegen seiner großen Nähe zu Stalin. Wer ganz gut ist, erinnert sich vielleicht noch daran, dass Wilhelm Pieck, bevor er Co-Vorsitzender der SED und Staatspräsident der DDR wurde, Generalsekretär der KPD war. Zwischen der Ermordung der Begründer im Januar 1919 und der Wahl Thälmanns zum Parteivorsitzenden 1925 klafft eine Lücke. Die Menschen, die in dieser Zeit, aber auch im weiteren Verlauf der Geschichte, an der Spitze der KPD standen, spiegeln die politischen Wendungen und Kurswechsel in der Geschichte dieser Partei wider.Mehr ...

Da braute sich was zusammen!

Berlin (Kalaschnikow) – Am vergangenen Wochenende hatten das ND, die Rosa-Luxemburg-Stiftung und die Partei die LINKE zum ND-Pressefest und Fest der LINKEN in die Berliner Kulturbrauerei im Stadtbezirk Prenzlauer Berg eingeladen. Das Gebäudeensemble der Kulturbrauerei ist ein Stück altes Berlin vom Feinsten. Um 1900 als Brauerei errichtet, wurden die gelben Backsteingebäude nach 1990 für kulturelle Zwecke originalgetreu wiederhergerichtet.Mehr ...

Opiumanalyse

Berlin (Kalaschnikow) - Mittwochabend hatte die „Helle Panke“ zu einem Diskussionsabend in die Kreuzberger Gasstätte „Max und Moritz“ eingeladen. Im Vorderraum wurde kräftig Bier getrunken und im Hinterraum trafen sich die Roten, wie das in den Berliner Kneipen eine lange Tradition hat. Thema der Veranstaltung war „Religionskritik und Ideologietheorie“. Hauptreferenten der Veranstaltung waren Dr. Jan Rehmann, ein deutscher Theologe, der in New York tätig ist, und Ton Verkamp, ein niederländischer Theologe mit Arbeitsschwerpunkt in Deutschland. Neben mir lässt sich Professor Heinrich Fink nieder, Rektor der Berliner Humboldt-Universität in der Wendezeit und jetzt Vorsitzender des Bundes der Antifaschisten, und komplettiert die Reihe der linken Theologen..Mehr ...

Foto: © dpaAfrika: Brotaufstände und Imperialismus

Berlin (Kalaschnikow) - Die Warnungen vor einem akuten Mangel in der Versorgung mit Nahrungsmitteln für große Teile der Menschheit – insbesondere in Afrika – sind keineswegs neu. So hatte etwa der Generaldirektor der FAO, Jacques Diouf, schon im vergangenen Juni auf eine unmittelbar bevorstehende Verknappung von Lebensmitteln und im Oktober auf ein ebenso unmittelbares Bevorstehen von Hungerrevolten hingewiesen. Mehr ...

Foto: dpaAufruhr in Tibet

Berlin (Kalaschnikow) - Seit am 10. März 2008, dem Jahrestag des Aufstandes von 1959, mit dem Marsch von Mönchen der momentane Aufruhr begann, kam Tibet nicht mehr zur Ruhe. Ab Mitte März häuften sich Berichte von immer umfassenderen Ausschreitungen und begann der Protest auf TibeterInnen in anderen Regionen Chinas überzugreifen. Das harte Durchgreifen der Regierung hat ebenso wenig die Lage wieder beruhigt wie die Anwesenheit von Delegationen internationaler JournalistInnen in der zweiten März-Hälfte, denen von offizieller Seite die "Gewalttätigkeiten" der TibeterInnen gezeigt wurden. Mehr ...

© 1995 - 2008 KALASCHNIKOW Maximilianstraße 3-4, 13187 Berlin - Kalaschnikow ISSN 1865-2662